Trinkwasserversorgung

Mit dem Bau der öffentlichen Wasserversorgung der Gemeinde Rüschegg wurde ca. 1955 begonnen. In einer ersten Phase (1955 bis 1957) wurden die Quellfassung Sangern, das Reservoir Rüschegg und der Leitungsbau zur Versorgung der Ortsteile Gambach, Bärenwart, Hirschhorn, Heubach / Stössen und Gfell erstellt. 1963 erfolgte ein Ausbau mit der Erschliessung der Gebiete Längenboden, Stockmatt, Graben, Lättern und Bachweid. Um ca. 1970 wurden auch die Regionen Äugsten und Wyssenhalten mit Trinkwasser erschlossen. 1980 wurden die unteren Sangernquellen gefasst, das Pumpwerk Sangern gebaut und die Region Eygrund erschlossen. 1999 wurde ein Teil der Transportleitung erneuert und der Messschacht auf Rüschegg realisiert. 2005 - 2007 wurde das restliche Stück der Transportleitung gebaut sowie die hintere Quellfassung, das Pumpwerk Sangern und das Reservoir Rüschegg umfassend saniert.

Das Leitungsnetz der Gemeinde Rüschegg hat heute eine Länge von 26‘187 m. Die öffentliche Wasserversorgung versorgt rund 1‘200 Personen mit Trinkwasser. Die Überwachung erfolgt über eine moderne Steuer- und Fernwirkanlage.

2010 übernahm die Gemeinde Rüschegg die Wasserversorgung Eywald. An dieser sind 83 Liegenschaften angeschlossen. 2011 wurden die Fassungsanlagen im Bereich Schwirre sowie die Quellableitung saniert. 2012 bis 2013 wurde das neue Reservoir Louetli gebaut.

Die Wasserqualität sowie die aktuellen Gebühren für das Trinkwasser entnehmen Sie den Zahlen + Fakten.

Wichtig:

Probleme mit der Wasserversorgung oder Wasserlecke sind umgehend dem Brunnenmeister oder der Bauverwaltung Rüschegg zu melden.

Versicherung für private Leitungslecks

Wie sich in den vergangenen Jahren immer wieder herausgestellt hat, betrifft ein Grossteil der Leitungslecke im Versorgungsgebiet der Wasserversorgung Rüschegg auch private Hausanschlüsse. Private Hausanschlüsse sind Leitungen, welche die öffentlichen Leitungen der Wasserversorgung mit dem Gebäude verbinden. Aufgrund ihres Alters und den Leitungsmaterialien werden immer häufiger auch Hausanschlüsse sanierungsbedürftig. Als Folge treten bei solchen Leitungen Lecks auf, welche für deren Besitzer neben einem Wasserschaden auch beträchtliche Reparaturkosten mit sich bringen können. Die Wasserversorgung empfiehlt deshalb den Liegenschaftsbesitzern den Abschluss einer Gebäudewasserschadenversicherung. Diese umfasst neben einem Wasserschaden im Gebäude auch die Ortungs- und Freilegungskosten bei einem Leitungsleck, welche je nach Lage und Umgebungsgestaltung schnell einmal beträchtliche Höhen erreichen können.

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